Als Coach zum ersten Mal dabei? Da hätten wir ein paar Tipps!

Junges TeamWenn ihr als Coach zum ersten Mal in der FLL dabei seid, gibt es viele Dinge, die ihr nicht wisst. Und das ist wahrscheinlich auch gut so! Wenn man Neueinsteiger ist, dann ist es nicht wichtig, was ein PID-Controller ist, wie die Wertungsbögen aussehen oder wie viele Teams beim Regionalwettbewerb weiterkommen.

Wichtig ist, dass die Kinder Spaß haben und spielerisch lernen. Wenn das Team beim Wettbewerb einen selbstgebauten Roboter fahren lässt und seine Forschungsarbeit präsentiert, habt ihr schon gewonnen, völlig egal, wie viele Punkte ihr bekommt und welchen Platz ihr in der Gesamtwertung belegt.

Hier sind die drei wichtigsten Tipps für Coaches, die mit ihrem Team zum ersten Mal dabei sind.

Spaß, Spaß, Spaß

Es geht in der FLL nicht darum Pokale zu gewinnen, sondern darum dass die Kinder begeistert sind, Neues zu lernen. Was auch immer ihr macht, sorgt dafür, dass ihr Spaß habt. Bringt wilde, unnötige Aufbauten am Roboter an, verkleidet Euch für die Forschungspräsentation oder backt zusammen mal eine Pizza.

Anfassen, ausprobieren, Fehler machen

ForschungVersucht in euren Treffen alles zu vermeiden, was sich wie Schule anfühlt. Frontalunterricht haben die Kinder schon 5 Tage die Woche. Stattdessen, lasst sie anfassen, ausprobieren und vor allem Fehler machen. Gebt Impulse, erklärt was die Kinder wissen wollen, aber sorgt dafür, dass sie viel mehr selber machen als zuhören. Bleibt entspannt, wenn die Kinder Fehler machen und helft ihnen, daraus zu lernen. Und das gilt besonders für den Forschungsauftrag. Stellt sicher, dass die Kinder nicht nur zuhören oder lesen, sondern selber tun.

Sichtbarer Fortschritt Richtung Wettbewerb

FortschrittFür die Kinder ist sehr wichtig, regelmäßig zu sehen, dass sich ihre Arbeit auszahlt. Andererseits können die Kinder schlecht einschätzen, was noch alles zu tun ist. Beides können die Kinder aber einfach sehen, in dem ihr am Ende eurer Treffen testet, ob ihr bereit für den Wettbewerb seid.

Baut das Spielfeld auf und stoppt 2:30 Minuten. Natürlich werden die Kinder am Anfang nur wenige Punkte holen, aber von einem Treffen zum nächsten sollten es mehr Punkte sein. Und noch wichtiger ist, dass die Kinder praktisch erfahren, was alles nicht klappt. Und genau daran müssen sie dann als nächstes Arbeiten.

Mit der Forschungspräsentation ist das nicht so einfach, weil am Anfang noch gar nichts da ist, aber trotzdem solltet ihr so früh wie möglich die 5 Minuten starten, damit sichtbar wird, was bis zum Wettbewerb noch alles getan werden muss.

Und noch ein Gedanke, falls ihr beim Regionalwettbewerb am 16.11.2013 in Walldorf startet:

WallldorfMit 26 Teams ist das der größte Wettbewerb in „Central Europe“ und traditionell eine der Leistungsstärksten. Für Neueinsteiger ist es deshalb sehr unwahrscheinlich vorne mitzumischen. Aber zu zeigen, was ihr könnt, und dabei Spaß zu haben geht immer!

Also viel Spaß in der Vorbereitung und im Wettbewerb.

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